Der Erfolg eines Kiosksystems hängt entscheidend von der Gestaltung der sichtbaren Bedienoberfläche sowie der Abläufe und Funktionen der Applikation ab. Terminals sollen Nutzer unterstützen, einfacher und schneller gewünschte Informationen zu erhalten und Transaktionen zu tätigen als dies durch klassische Medien oder die persönliche Interaktion mit Verkaufspersonal der Fall wäre.
Die Software-Ergonomie beschäftigt sich mit der Anpassung der Eigenschaften eines Dialogsystems an die physischen und psychischen Fähigkeiten der Nutzer. Die Gestaltung der den Kiosk-Applikationen zugrunde liegenden Software sollte sich daher sowohl an der Art und Weise der menschlichen Informationsverarbeitung als auch an den mittels Kiosksystemen zu verrichtenden Aufgaben orientieren.
Die Dialoggestaltung betrachtet die Interaktion von Nutzern mit dem Dialogsystem. Teil 10 der ISO 9241 führt sieben Kriterien der Dialoggestaltung auf, die auch bei der Konzeption und Umsetzung von multimedialen Kiosk-Applikationen Berücksichtigung finden sollten: Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Steuerbarkeit, Erwartungskonformität, Fehlertoleranz, Individualisierbarkeit sowie Lernförderlichkeit.
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