Bei einem Trackball handelt es sich wie bei der Maus um ein klassisches zweidimensionales Positioniergerät. Es kommt in circa einem Viertel der installierten Kioskterminals zum Einsatz.
Ein Trackball ist in der Regel fest in die Oberfläche eines Kiosksystems integriert. Er verfügt gewöhnlich über zwei bis drei Auswahltasten und eine in die Oberseite fest integrierte Rollkugel, die je nach Größe mit Daumen, Zeige-, Mittel-, Ring- oder auch dem kleinen Finger bewegt wird.
Die Positionsbestimmung erfolgt je nach verwendetem Trackball-Typ – analog zur Erkennung bei Mäusen – entweder mechanisch oder optisch. Der Anschluss eines Trackballs an den Steuerungscomputer kann sowohl per Kabel als auch schnurlos erfolgen.
Die Usability der in der Praxis eingesetzten Trackballs wird entscheidend von deren ergonomischer Gestaltung beeinflusst.Entspannte Hand- und Fingerhaltungen tragen ebenso wie leicht zu erreichende und ohne hohen Kraftaufwand zu bedienende Trackball-Tasten zur ergonomischen Gestaltung bei. Wird ein Trackball mittels Kabelverbindung mit dem Steuerungscomputer verbunden, so ist darauf zu achten, Benutzer durch dieses nicht übermäßig in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Der große Vorteil eines Trackballs besteht darin, dass er sich fest in das Kiosksystem integrieren lässt, im Vergleich zu einer Maus weniger Platz beansprucht und eine höhere Resistenz gegenüber Vandalismus und Verschmutzungen aufweist.
Kritisch ist anzumerken, dass die Steuerung per Trackball oft komplizierter ausfällt, als bei einer Steuerung mittels Maus oder gar des Touchscreens.
|