Da bei Kiosksystemen zum überwiegenden Teil leistungsfähige Lautsprechersysteme zum Einsatz gelangen, lassen sich unprofessionelle Klangeindrücke, wie sie bei CD-Rom-Anwendungen und Internet-Angeboten auftreten könnten, vermeiden. Negativ kann sich auswirken, dass die sich über den Tag ständig wiederholenden verbal wiedergegeben Informationen und Sounds des Terminals auch stören können.
In diesem Zusammenhang muss an die Mitarbeiter der entsprechenden Abteilungen gedacht werden, die in unmittelbarer Nähe des Terminals ihre Arbeit verrichten. Es wäre also wünschenswert, dass die Lautstärke der Applikationen individuell regelbar ist, da einerseits das Hörvermögen der Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist, und andererseits auch die Nebengeräusche stark divergieren. Sollte diesem Aspekt nicht Rechnung getragen werden, besteht die Gefahr der Ablehnung der Systeme durch das Personal, welche sich nicht selten darin äußert, dass die Systeme von den Mitarbeitern nicht genutzt werden oder der Netzstecker gezogen wird. Die Lautstärke der Systeme spielt auch für die Nutzer eine große Rolle. So mag es manchen Nutzern unangenehm sein, Aufmerksamkeit zu erregen, oder wenn in der Nähe befindliche Personen erfahren könnten, welche Informationen gerade abgerufen werden. Besonders offensichtlich wird die Bedeutung der Lautstärke bei Bankautomaten, bei denen sensible Sachverhalte, wie z.B. die Höhe des Kontostandes, nicht für die Ohren außenstehender Personen gedacht sind.
Aufgrund der beschriebenen Besonderheiten des Einsatzes von Sound in Kioskterminals müssen Lösungen gefunden werden, die sowohl den Bedürfnissen der Nutzer von Kiosksystemen als auch den in der unmittelbaren Umgebung von Terminals arbeitenden Angestellten Rechnung tragen. Eine derartige Problemlösung wird beispielsweise bereits durch eine „Soundbeamer“ genannte Innovation von MSS Communications Design GmbH produziert und vertrieben. Es handelt sich bei diesem neuartigen Schall-Übertragungssystem um einen Spezial-Deckenlautsprecher mit gebündelter Tonabstrahlung ohne Störbeschallung der Umgebung, der sich sowohl für den Einsatz am Point of Sale als auch für den Außenbereich von Schaufensterinstallationen eignet. Die bei konventionellen Deckenlautsprechern gewünschte – bei Kiosksystemen wie beschrieben jedoch nicht unproblematische – Rundumabstrahlung wird durch eine spezielle, stark gebündelte Abstrahlung vermieden. Als Tonquelle dient der sich im Kioskgehäuse befindliche Computer.
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