Die Ausweitung von Informationsterminals hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Sie finden sich nicht nur im Handel, Hotels, Museen, Einkaufszentren oder Banken, sondern auch an öffentlichen Plätzen von Städten und Gemeinden.
Besonders Städte und Gemeinden gehen dazu über, Touristen und Bürgern rund um die Uhr Informationen über Kiosksysteme bereit zu stellen. So lassen sich beispielsweise unabhängig von Ladenöffnungszeiten freie Hotelzimmer auffinden, Veranstaltungskalender aufrufen, aktuelle Nachrichten anschauen sowie kommunale Verwaltungsakte tätigen, welche früher einen Besuch bei der zuständigen Behörde erforderten. Eine besondere Attraktivität erfahren die Systeme durch die Implementierung von Empfangs- und Versendemöglichkeiten von E-Mails für die Kiosk-Nutzer. Angesprochen werden sollen über die Kiosksysteme nicht nur technikorientierte Zielgruppen, sondern auch und besonders Ältere und eher weniger technikaffine Zielgruppen.
Diesen Zielgruppen lässt sich die Nutzung der Terminals durch einfache Eingabemedien wie z.B. dem Touchscreen erleichtern, da dieser keine Personalcomputer-Kenntnisse voraussetzt. Der Standort der Kiosksysteme ist letztenendes abhängig davon, welche Zielgruppe konkret angesprochen werden soll. In Bahnhof- und Flughafennähe nehmen oftmals Wegbeschreibungen und Hotelinformationen eine besondere Stellung ein. In Innenstadtlagen sind dagegen Informationen über kulturelle Veranstaltungen, Kinoprogramme, Restaurants und touristische Highlights von besonderer Bedeutung, aber auch Wegbeschreibungen werden häufig abgerufen.
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