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Der ursprüngliche, aus dem persischen, türkischen und französischen stammende Kioskbegriff bezeichnet in der islamischen Baukunst einen häufig vereinzelt in Parks gelegenen pavillonähnlichen Bau auf polygonalem oder rechteckigem Grundriss, der ringsum oder auch an der Frontseite über Bogenstellungen sowie auch über eine oder mehrere Bogenöffnungen verfügt. Heutzutage wird unter dem Kioskbegriff ein zumeist an belebten Straßen, Plätzen und Ausflugszielen vorzufindendes Verkaufshäuschen verstanden, über welches dem Endkunden unter anderem Zeitungen, Getränke und Süßigkeiten angeboten werden.
Im multimedialen Kontext handelt es sich bei Kiosksystemen im Rahmen der allgemeinen Diskussion um rechnergestützte, vernetzungsfähige Informations- und Transaktionssysteme, von welchen von häufig wechselnden und meist unbekannten Nutzern überwiegend im Stehen und innerhalb einer relativ kurzen Verweildauer multimodale Informationen abgerufen oder Transaktionen getätigt werden können. Die Systeme sollten sind dabei so ausgelegt werdem, dass sie auch von im Umgang mit Computern ungeübten Personen ohne Bedienungsanleitung genutzt werden können. Die Steuerung der Applikationen erfolgt vorwiegend über intuitiv zu bedienende, berührungsempfindliche Touchscreens oder neuerdings auch über virtuelle Bedienfelder, bei denen die Bewegungen eines Fingers oder einer Hand mittels eines Gestikcomputers registriert werden. Soundkarten, Kartenlesegeräte, (Ticket-) Drucker, Bewegungsmelder oder auch Duftkartuschen lassen sich als weitere Komponenten in Kiosksysteme integrieren und erweitern deren Leistungsspektrum.
Obwohl diese Merkmale charakteristisch für die derzeit eingesetzten Kiosksysteme sind, bedarf es aufgrund einer sich in der Praxis herausgebildeten und herausbildenden Vielzahl unterschiedlicher Systeme einer weitergehenden Klassifizierung anhand eindeutiger Kriterien. Als solche bieten sich insbesondere an:
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