Obwohl Force Feedback-Technologien erst seit kurzem erhältlich sind, haben sie sich im Personalcomputer-Bereich zur Steuerung von Spielen bereits fest etabliert. Sie treten als Force Feedback-Joysticks oder Force Feedback-Mäuse in Erscheinung.
Force Feedback-Geräten ist gemein, dass Steuercomputer digitale Daten an Joysticks oder Mäuse übermitteln, die diese in für den Menschen wahrnehmbare Kräfte transformieren. Force Feedback-Technologien simulieren mechanische Einflüsse auf zur Steuerung genutzte Eingabemedien. Elektrisch gesteuerte Motoren sorgen dafür, dass die von der jeweiligen Applikation gesteuerten Vibrationen auf das Eingabemedium übertragen werden. So entsteht beispielsweise bei Autorennspielen durch Rütteln des Joysticks das Gefühl, eine holprige Schotterpiste zu befahren. Auch lassen sich die Oberflächen der auf dem Ausgabemedium dargestellten Objekte erfühlen. Denkbar wäre zum Beispiel, dass eine Maus, sobald sie über das auf dem Ausgabeschirm abgebildete Bild eines Balles fährt, anfängt zu vibrieren.
Gesicherte Erkenntnisse zur Usability von Force Feedback-Technologien liegen aufgrund der erst seit kurzem verfügbaren Technologie noch nicht vor. Die Hersteller erhoffen sich von dieser Technologie eine wesentlich realistischere Steuerung multimedialer Anwendungen.
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