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Kiosksysteme finden sich zumeist an allgemein zugänglichen Orten. Es kann sich dabei um öffentliche Plätze, Messen und Ausstellungen aber auch um Eingangshallen oder Verkaufsräume von Unternehmen handeln. Diese multimedialen Systeme bieten Nutzern die Möglichkeit der Interaktion, wobei sich Art und Umfang der abgerufenen Informationen individuell und gezielt beeinflussen lassen. In zunehmendem Maße werden Kioskterminals mit Transaktionsfunktionen versehen, so dass Privatkunden direkt über das Terminal Produkte bestellen und Käufe tätigen können.
Kiosksysteme sind so ausgelegt, dass sie autonom, d.h. ohne Hinzuziehung weiterer Personen, und ohne Bedienungsanleitung genutzt werden können. Sie richten sich auch an Personen, die im Umgang mit Computern eher ungeübt sind und über geringe PC-Erfahrungen verfügen. Die Nutzungsdauer von Kioskterminals erweist sich im Vergleich mit der Nutzungsdauer des Internets als eher kurz. Während im Internet auch umfangreichere Recherchen üblich sind, fungieren Terminals als Medium zur schnellen Information bzw. Transaktionsabwicklung am Point of Information oder Point of Sale.
Die Steuerung der Interaktion mit dem Terminal erfolgt in der Regel über einfach zu bedienende Eingabegeräte. Durchgesetzt hat sich als Benutzerschnittstelle vor allem der Touchscreen. Es handelt sich bei ihm um einen berührungssensitiven Monitor, mittels welchem der Kiosknutzer seine Eingaben direkt durch physischen Druck auf den Bildschirm vornehmen kann. Seltener finden aus dem PC-Bereich bekannte Eingabegeräte wie Tastaturen, Mäuse, Trackballs oder Kartenlesegeräte Verwendung. Innovative Eingabemedien wie virtuelle Touchscreens, Spracherkennungstechnologien oder auch Laserpointer haben sich im Breiteneinsatz bisher noch nicht durchsetzen können. Von ihnen wird jedoch erwartet, dass sie dem Kioskmarkt zukünftig neue Impulse verleihen. Als Ausgabemedien finden vorwiegend moderne Flachbildschirme, klassische Kathodenstrahlröhrenmonitore und Lautsprecher Verwendung. Seltener kommen Drucker und die Duftausgabe zum Einsatz. Während die Aktualisierung des Kiosk-Contents bei den ersten entwickelten Systemen noch manuell per einzulegender Diskette oder CD-ROM erfolgte, verfügen aktuelle, vernetzte Kioskterminals über ausgereifte Content-Management-Systeme.
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